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Qinghai

 

 
 
   

Das Kloster Ta`er

Das Kloster Ta`er, in der Gemeinde Lusha`er, Kreis Huangzhong, 30 km von Xining entfernt, wurde im
Jahre 1560 während der Ming-Dynastie zum
Gedenken an Tsongkaba, den Begrunder der
Gelben Sekte des Lamaismus,erbaut und zahlt
zu den 6 grossten Lama- klostern der Gelben
Sekte in China.In diesem 40 ha grossen Baukomplex,
bei die der tibetiche Baustil mit dem der Han-Nationalitat meisterhaft verbunden wurde,sind die Kleine und
Grosse Golddach-Halle sowie die Grosse Kapelle
am bekanntesten. Das Kloster ist auch bekannt fur
seine Reliefstickereien, Wandmalereien und
Butterfiguren. Nach dem chinesischen Bauern-
kalender wird hier jahrlich im 1., 4., 6. Und 9. Monat
das Grosse Gebetsfest gefeiert. Heute steht dieses Lamakloster unter Denkmalschutz.

 

Der Sonnen-Mond-Berg und der “Rückfliessende Fluss”

Der Sonnen-Mond Berg befindet sich in der Gemeinde Riyue, Kreis Huangyuan. Der Über- liferung zufolge erhielt die Tang-
Prinzessin Wen Cheng wahrend ihrer Heirat nach Tibet von der Kaiser Tai Zong als Mitgift einen “Sonnen-Mond-Spiegel”.
Wenn sie Heimweh hatte, konnte sie im Spiegel ihre Familienangehorigen sehen. Als die Prinzessin Wencheng diese
Gegend passierte, legte sie den Spiegel auf den Berg. Daher erhielt der Berg seinen Namen. Der “Rückfliessende Fluss”
befindet sich am Fuss des Sonnen-Mond-Berges. Der Sage nach ist der Fluss aus den Tranen der Prinzessin Wen Cheng
entstanden. Er floss anfangs ostwärts Prinzessin Wen bat den Himmelsgott aus der Angst, dass der Fluss rückfliessen zu
lassen. Der Himmelsgott erfüllte den Wunsch der Prinzessin.So fliesst der Fluss westwärts.

 

Die Grosse Moschee Dongguan

 
   

Sie befindet sich in der Dongguan-Strasse in Xining und zählt zu den vier grossten Moscheen im Nordwesten Chinas. Ihre 1102 mgrosse Beteshalle bietet Platz für 3000 Menschen. Zu beiden Seiten der Gebetshalle liegen zwei palastformige zweistöckige Gebäude. Vor der Gebetshalle liegt ein 30 000 mgrosser, mit Stein gepflasterter Platz, wo sich Jeden Freitag 10 000 Moslems zum Gottesdienst versammeln.Vor dem Haupteingang stehen zwei Manara grnannte Turme.

Der Beichan-Tempel

Dieser daoistische Tempel sich am Hang des Beisnan-Berges nahe der Stadt Xining und wurde in der Zeit der Nordlichen Wei-Dynastie erbaut. Zu ihm gehören 9 Grotten und 18 Hohlen sowie der Kuixing-Turm. In den Grotten und Hohlen sieht man heute noch gut erhaltene Wandmalereien und mythtische Figuren. Der Kuixing-Turm ist ein zweistöckiger Bau mit Holz- und Ziegelkontruktionen. Von hier aus kann man mit einer Seilbahn den Berggipfelm erreichen, von wo aus man die ganze Stadt uberblicken kann.

Der Qinghai-See

Der Qinghai-See befindet sich im Nordosten der Provinz Qinghai, 150 km von Xining entfernt. Mit einer Flache von 4500 km
ist der Qinghai-See der grosste Binnensee Chinas. Der See ist fischreich. Eine bekannte Fischart im See ist Gymnocypris
przewalski. Solche Fische wachsen sehr langsam. Ein 10 jahriger Fisch wiegt nur 500 Gramm. Sein feines Fleisch
schmeckt sehr gut. Am Seeufer sieht man weites Grasland. Hier leben tibetische Hirten.Die Landschaft ist im Sommer
besonders faszinierend.

Die Vogelinsel

Sie befindet sich im nordwestlichen Teil des Qinghai-Sees.Jedes Jahr im April kommen zahlreiche Zugvogel wie
Sprenkelkopf-Wildgans,Braunkopf-Mowe und Kormoran aus Indien und Südasien zum Bruten hierher.In kurzer Zeit bauen
sie sich auf dieser nur ca.1 kmgrossen Insel dichtgedrangt ihre Nester.Im Mai und Juni beginnen die Weichen mit der Brut.
Weisse und gesprenkelte Eier besaen bald den Strand. Die Jungen schlupfen bald aus.Im Juni drangen sich Jung- und
Altvogel auf der Insel. Im Oktober fliegen sie wieder südwarts zum Uberwintern. Und so geht es Jahr für Jahr.

Der Tempel Qutan

Dieser buddhistische Tempel in der Gemeinde Qutan, Kreis Ledu,80 km von Xining entfernt, wurde Anfang der Ming-Dynastie
erbaut. Nach seiner Fertigstellung erhielt der Tempel von dem Kaiser Zhu Yuanzhang als Geschenk eine Tafel, auf der Kaiser
Zhu den Namen des Tempels geschrieben hatte. Dieser Sakralbau weist einen typischen Palastbaustil der Ming-Dynastie
auf. Auf der Mittelachse befinden sich der Haupteingang, die Jinggang-, die Quqan-, die Baoguang und die Longguo-Halle.
Zu ihren beiden Seiten stehen der Kaiserliche Denkmal-Pavillon, der Bemalte Wandergang, Pagoden, Kapellen und
Glockenturme. Im 360 m grossen Wandergang sient man viele bunt bemalte Bilder, die das Leben von Sakyamuni darstellen.
Heute steht dieser Tempel ebenfalls unter Denkmalschuts.

Liuwan-Gräber

Sie befinden sich bei dem Dorf Liuwan, Gemeinde Gaomiao, Kreis Ledu, 80 km von Xining entfernt, und sind die grössten
Grabstätten aus der Urgesellschaft in China. Auf einer Fläche von 110,000 m wurden hier insgesamt 1,500 Graber gefunden.
Unter den 30,000 freigelegten Grabbeigaben gibt es Steingerate,Knochen- und Tonwaren. Die Grabbeigaben gehören
jeweils zu der Majiayao-, der Qijia- und der Xindian-Kultur. Heute wurden hier ein Museum und ein Tonwaren-Forschungszentrum errichtet.

Der Salzsee Chaka

Chaka im Mongolischen “Salzmeer”, befindet sich im Osten des Qaidam –Beckens und nimmt eine Fläche von 105 km ein.
Er ist ein wichtiger Salzlieferant der Provinz Qinghai. Touristen können hier mit einem kleinen Zug Salzgewinnungsorte
besichtigen und in Touristenhotels Unterkunft finden.

Das Tu-Dorf Minsu

 
   

Das Tu-Dorf Minsu befindet sich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu-Nationalität, 40km von Xining entfernt. Das Dorfhat über hundert Haushalte mit 500 Menschen. Die Tu haben ihre eigene Sprache, aber keine Schrift und benutzen so die Han-Schrift. Sie haben auch ihren eigenen Kleidungsstil. Die Frauen ziehen gern an der Seite geknöpfte Jacken an, deren Ärmel aus 5 verschiedenfarbigen Baumwollstoffen gefertigt sind Seit alters her sind die Tu für ihr Singen und Tanzen bekannt. Jedes Jahr werden traditionelle Blumenfeste veranstaltet.

 

Der Nationale Waldpark Beishan

Dieser Waldpark befindet sich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu-Nationalität,100km von Xining entfernt. Hier gibt es über tausend Pflanzenarten und hundert Tierarten. Der Park umfasst die fünf Landschaftsgebiete Langshika Kasuxia, Yuanpu –Duban, Zhalonggou und Xiahe, mit mehr als 30
Aussichtspunkten. Hier wurden Hotels, Touristendörfer, Restaurants und Tanzlokale und eine Tier-und
Pflanzenausstellungshalle errichtet.

 

Die “Salzbrücke” Wanzhang

Bei dieser”Salzbrücke”handelt es sich einen 32Kilometer langen Abschnitt der Qinghai –Tibet –landstrabe, der aus
Salzblocken Uber den Qarhan –Salzsee gelegt wurde. Der Salzsee befindet sich in der Mitte des Qaidam –Beckens ,
60 Kilometer Nördlich der Stadt Golmud, und einem Vorkommen von 60 Milliarden Tonnen der grösste Salasee Chinas.
Seine Salzlake enthalt viele Elememte wie kalium, Natrium, Lithium und Magnesium. Touristen bewundern die schöne
Salzkristallen und herrliche Steppenlandschaft .

Die Nationale Waldpark Kanbula

Dieser Waldpark befindet sich im Nordwesten des Kreises Jianzha 131 km von Xinng enfernt und hat eine Fläche von
3917 qkm, Hier gibt es über 50 Sehenswürdigkeiten und buddhstische Temple. In der Umgebung liegt das Wasserkraftwerk
Lijiaxia. Der Waldpark ist eine Sommerfrische und zieht nicht nur Touristen ,sondern auch Pilger an .

 

Das Kloster Youning

Dieses Kloster befindet sich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu-Nationalität, 90 km von Xning entfernt. Es wurde im Jahre
1604 gebaut. Seine Nachfolger Zhangjia, Tuguan, Songbu, Quezang und Wangfo trugen ebenfalls den Titel “Lebendiger
Buddha” und wurden in der Qing-Zeit von Kaisern zu örtlichen Beamten ernannt. Nach dem Bauernkalender werden hier
jährlich vom 14 bis 15 Tag des 1 Monats und vom 7.bis 9.Tag des 6.Monats Gebetsfeste gefeiert.

 

Der Mengda-Himmelsee

Mengda ist ein Gebirgssee im Kreis Xunhua, 150km von Xinng entfernt. Er hat eine Fläche von 29 ha und ist bis 30 Meter
tief. In der Umgebung des Sees gibt es dichte Wälder, in denen 550 Pflanzenarten wie Fichten, Tannen und Kiefern wachsen
und seltene Tiere wie Blauschaf und Schneehuhn beheimatet sind. Heute ist diese Gegend ein Naturschutzgebiet.

 

Die ehemalige Wohnstätte des 10.Panchen Lama

Diese Wohnstätte befindet sich im Südwesten der Gemeinde Jishi des Autonomen Kreises Xunhua der Sala-Nationaliät.
Sie umfasst ein Hofhaus mit einer Kapelle und ein ebenerdiges Haus im chinesischen Baustil sowie drei Etagenhäuser im
tibetischen Baustil. In der Mitte der Kapelle steht ein Altar mit zwei Kerzenleuchtern aus Gold und einem Weihrauchfass aus
Silber. Auf der Wand hinter dem Altar hängt ein Bild des 10. Panchen Lama.