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Lhasa

 

 

Potala

 
   

Heute erhebte sich der Potala-Palast auf dem Marpori, dem
„ Roten Berg“. Die Götterberg, Sitz der Dalei Lama seit dem
Großen Funften Dalei Lama, scheint förmlich aus dem Berg herauszuwachsen. Ihre goldenen Dächer begrüßen den
Reisenden und die Pilger schon aus der Ferne; auf ihnen
liegt noch die Sonne, wenn das Tal schon Längst im Schatten versunken ist. Der Große Funfte Dalei Lama, Lobsang Gyatso,
ließ den Bau im Jahr 1661 begannen. Zunächste wurde der
Weiße Palast errichtet, so benannt, weil seine gewaltien
Mauern schon seit jehne weiß getüncht waren. Etwa ein
halbes Jahrhundert später war auch der Weiße Palast
fertiggestellt, der sich in der Mitte wie ein gawaltiger Turm
aus den waißen Mauern aufrichret. In ihm befindet sich unter anderem die Priwatgemäche des Dalei Lama. Der
dreizehenstöckige Palast bedeckt eine Fläche von ca.
130,000 qm und übertragt das Tal um 117 m.


Jokhang

Der allerheiligste Kloster der Tibeter steht im Zentrumm der Alterstadt. Er ist der Kernbau des Touk-Lag-Khang, in dem sich
früher die wichtigsten Institutionen des tibetischen Staates befanden: Ministerrat, Stadtverwaltung, das Buro des Regenten,
Gericht und Gefängnis. Er wird von dem etwa 800 m langen Barkhor umgeben, einem Ritualweg, den die Tibeter andächtig
im Urzeigersystem begehen. Auf dem Barkhor trifft man heute in dichtem Gedränge unzählige Pilger und Händler.
Ununterbrochen drehen sich die Gebetzzylinder und wandern die Rosenkränze durch die Finger.

Vor dem Eingang werfen sich die Pilger unzahlige Male in tiefer Andacht auf den Boden.Durch die von roten Säulen
getragene Hauptgebetshall, in der auch ein Thronsitz des Dalei Lama steht, erreicht man die „ Kathedrale des tibetischen
Budhismus’’, den Jokhang. Gegenüber dem Eingang steht die Statue des zwölfjähligen Buddha Sakyamuni, Jobo genannt.
Die mit Gold und Edelsteinen reich verzierte Figur war das Hochzeitgeschenk der Prinzessin Wen Cheng an ihren Gemahl.

Norbulingkha

 
   

Der Norbulingka ( Edelsteingarten) befindet sich in einem riesigen Garten. Er wurd in der zweiten hälften des 18. Jahrhundertes auf Anweisung des 7. Dalei Lama erbaut, und allen Dalai Lamas fortan als Sommerresidenz diente, weshalb der Potala auch geleigentlich als Winterpalast bezeichnet wirt. Zuletzt wurd es 1954 unter dem jetzigen, dem 14. Dalai Lama erneuerte und ausgebaut. In ihm befindet sich ein großer Empfangsraum, dessen Wande mit Malereien aus der jüngeren Geschicht bedeckt sind, mit einem Thron des Dalai Lama. Neben Kapellen,Meditationsraumen, der Großen Lesehalle kann mann auch hier Privatgemächer des Dalai Lama und seiner Familienangehörigen sehen.

Drei große Klöster um Lahsa: Gandan, Drepung, Sera

Gandan Das Kloster wurd 1409 von dem Begründe und Reformator der Gelbmütze-Sekte gebaut und ist eines der größten Heiligentümer des tibetischen Budhismus. Er wurde während der Kulturrevolution von Roten Garden bis auf die Gründmauer geschliffen. Heute bemühen sich die Gläubige in Eigeninitiative, jetzt aber auch mit der sraatliche Unterstützung, um den Wiederaufbau des traditionsreichen Klosters.
Drepung Das Kloster Drepung( „Reishaufen“) aus dem Jahre 1416, ist eine Gründung eines Schülers des Reformators Tsongkhapa, der als Begründer in Tibet vorherrschenden Gelbmützensekte gilt. Es galt früher als das größte Kloster Tibets.
Es gab über 10,000 Mönche. Vor dem Baum des Potala-Palast hat der 5. Dalai Lama seine Residenz in Drepung.
Sera Das Kloster Sera liege 5 km nördlich von Lahsa, ebenfalls eine Gründung eines Tsongkhapa-Schülers aus dem 1419.
Hier lebten früher nahezu 5000 Mönche, und das Kloster war wegen seiner hervorragenden Akademie in ganz Tibet bekannt.
Es ist dem Kloster Drepung sehr ähnlich, allerdings etwas kleiner.

Shigatse

Der beschwerliche Weg nach Shigatse auf der Route über Gyantse, auf durchschnittlich 4000 m Höhe, vorbei an gletscher-
bedeckte Gipfeln und über Serpentinen, die sich in schwinderregender Höhe die Berghänge hinaufschrauben wird eines der nachdrücklichsten Erlebnisse bleiben. Unterwegs passiert man kleine Dörfer, fruchtbare Täler, Vieherden, und immer wieder
Jaks, das anspruchslose Hochgebirgesrind, das den Tibetern als Arbeitertierer und als Nahrung dient.

Shigatseist der Sitz des Pantchen Lama, des zweiten geistigen Oberhaubts der Tibter neben dem Dalai Lama. Der 5. Dalai
Lama hatte seinem Lehrer aus Denkbarkeit und Verehrung den Titel des Pantschen Lama verliehen, der als eine Inkanation
des Budha Amithaba gilt und als Buddha folglich in der Hierarche höher steht
als ein Budhisattva. Bekanntlich ist ja der Dalai Lama die Inkanation des Bodhisattva Avalokitesvara.

 
   

Sehenswert in Shigatse ist der Kloster Tashi Lhunpo, die
Residenz des Panchen Lama, wurd 1447 von einem
Schüler des Tsongkhapa gegründert. Spätere Generationen
haben es immer wieder erweitert und renoviert. Die Maitreya-
Halle zählt zu den Besonderheiten des Klosters. Der 9.
Pantschen Lama ließ sie 1914 errichten. Der 30 m hohe,
rote gestrichene rechteckige Bau ist kaum zu übersehen. In
seinem Innern steht eine 26.2 m hohe Statue des Buddha
Maitreya( Buddha der Zukunft ), die vollständig vergoldet ist.

In diesem Kloster gibt es nauch zwei Grabtschörten der
Pantchen Lamas. 3000 Unzen Gold, 15 t Silber und zahllose Edelsteine zieren den 11 m hohen Grabtschörten des 4.
Pantschen Lama aus dem Jahr 1662. Er war der 16. Abt des Klosters und wird heut noch besonders verehrt.

Gyantse

Touristen, die Tibet besuchen, bleiben dort in der Regel 6
Tage lang. Außer Lahsa und Xigaze besucht man auch die
Stadt Gyantse. Einen kurzen Stop macht in der Stadt. Sie
war bis in dieses Jahrhundert hinein eine bedeutende
Handelstadt, denn hier trafen sich die Kalawanenwege
nach Indien, Sikkim, Burrma und Nepal, nur noch eine kurze Wegstrecke war es bis in die beiden wichtigsten Städt Tibets:
Lahsa und Xigaze, erstere Sitze des Dalai Lama, letzere Residenz des Pantschen Lama.

Von weitem schon erblickt mann die das ganze Tal überragende Festung der alten Stadt auf einem Hügel. Zweites auffälligstes Bauwerk ist der monumentale Tschörten von Gyantse. Er steht inmitten einer riesigen, von einer großen, roten Mauer umgebenen Klosteranlage, von der die meisten Gebäude allerdings zerstört sind.