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Xi'an

Sehenswürdigkeiten in Xi’an
Das Huaqing-Bad
Die Stadtmauer von Xi’an
Die Große Wildgangs-Pagode
Die Moschee
Das Museum der Geschichte der Provinz Shaanxi
Der Glockenturm

 

 
   
     

Überblick

Xi’an hieß im Altertum " Chang'an ", liegt im Zentrum der Tiefebene
Guanzhong im Einzugsgebiet des Gelben Flusses und hat eine Fläche
von 9983 qkm, davon entfallen 1100 qkm auf die Innenstadt. Die Stadt
zaehlt 5,86 Mio. Einwohner. In Xi’an herrscht ein kontinentales
Monsunklima der gemäßigten Zone. Die vier Jahreszeiten sind klar
abgegrenzt. Die Fremdverkehrssaison ist vom März bis zum November.

Xi’an ist als die bekannte kulturhistorische und touristische Stadt
weltweit bekannt. Sie hat eine lange Geschichte. Bereits vor 1 Mio.
Jahren waren die Lantian-Menschen die frühsten Einwohner Xi'ans.
Die Banpo-Siedlung, wo die Urmenschen in der matristischen
Gesellschaft vor 6000 Jahren lebten, wurde freigelegt. Der
Überlieferung nach lebte der Gelbe Kaiser Xuan Yuan, Ahn der
chinesischen Nation, vor 4500 Jahren im Einzugsgebiet des Gelben Flusses. Sein Mausoleum befindet sich im Kreis
Huangling, nördlich von Xi’an. AII dies führt Xi’an zu einer wichtigen Wiege der chinesischen Nation und zu einem
urgeschichtlichen Kulturzentrum. Ueber 1100 Jahre lang diente Xi’an in der Geschichte 13 Dynastien, von der Westlichen
Zhou-Dynastie bis zur Tang-Dynastie, als Hauptstadt. Besonders in der Han- und Tangzeit war Xi’an eine blühende
internationale Metropole. Die lange Geschichte und großartige Kultur haben Xi’an zahlreiche glaenzende kulturhistorische
Relikte, seltene und wertvolle Kulturgegenstände und Kulturdenkmäler sowie historische Sehenswürdigkeiten hinterlassen.
Die Westliche Zhou-Dynastie wird wegen der glanzvollen Bronzewaren als die Bronzezeit bezeichnet. Die Terrakottafiguren
beim Mausoleum des Ersten Kaisers der Qin-Dynastie, Qin Shi Huang, sind als das "8. Weltwunder" bezeichnet worden.
Aufgrund der zuegellosen Steinschnitzereien von altertümlicher Einfachheit des Maoling-Grabes aus der Han-Dynastie,
der imposanten Qianling-Ruhestätte des Tang-Kaisers und der emporragenden und schönen Wildgans-Pagode aus der
Tang-Dynastie, des gut erhaltenen großen Glockenturms und der gut erhaltenen Stadtmauer aus der Ming-Dynastie und
des größten Steinbuches und des größten Stelenwaldes, also aufgrund der insgesamt 314 wichtigen Kulturdenkmäler,
die unter Denkmalschutz stehen, und der 120000 freigelegten archäologischen Gegenstände trägt Xi’an den Ehrentitel
" das Museum der Geschichte von Natur ". Das Lishan-Landschaftsgebiet auf Staatsebene und der nationale Waldpark
zeigen ihre eigene Attraktivität. Die Harmonie zwischen Attraktivität der Hauptstadt im Altertum und dem modernen Hauch
der Stadt bildet die eigene Grazie Xi'ans.

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Sehenswürdigkeiten in Xi’an

   
     

Terrakotta-Armee bei Xi’an

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit Xi'ans ist mit Abstand die
unterirdische Terrakotta - Armee des ersten Kaisers der Qin-Dynastie, Qinshihuangdi, zu besichtigen 35 Kilometer östlich von Xi’an am Fuß
des Lishan-Bergs, in dem für seine Granatäpfel berühmten Kreis Lintong.

Bauern von Lintong machten 1974 eine sensationelle Entdeckung. Als
sie einen Brunnen bohren wollten, stiessen sie dabei auf lebensgroße
Pferde- und Kriegerfiguren. Die herbeieilenden Archäologen waren sich
sofort darüber im klaren. dass es sich hier in der Nähe des noch
ungeöffneten Mausoleums des ersten Kaisers der Qin-Dynastie
(259-210 v. u. Z.) - um einen Teil der Grabanlage handeln müsste. Mit einer solch umfangreichen Entdeckung hatten die
Forscher allerdings nicht gerechnet: in dem rnnd 200 Meter langen und etwa 70 Meter breiten Areal vermutet man 760O
lebensgroße Tonfiguren von Kriegern, Offizieren, Armbrustschützen und Streitrossen. Ein Teil der etwa 7000 Figuren
dieses Nebengrabes wurde von Archäologen restauriert und in einer über dem Fundort errichteten Halle zugänglich
gemacht.

Die Figuren sind in Schlachtordnung in elf Korridoren aufgebaut, Speer- und Schwertträger, Wagenlenker und Offiziere,
alle zwischen l,80 Meter und I,86 Meter groß. Jeder Kopf ist besonders modelliert mit individuellen Gesichtszuegen, kein
Gesicht gleicht dem anderen. Aber die Grundformen stammen aus einer Serienproduktion. Füsse, Beine, Körper, Arme
und Köpfe wurden einzeln hergestellt, gebrannt und dann mit bindenden Ton zusammengefiigt. Auch die Pferde wurden zusammengesetzt. Durch die Kaltbemalung mit Mineralfarben wirken die Figuren sehr naturalistisch

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Das Huaqing-Bad

Das Huaqing-Bad liegt am nordwestlichen Fuss des Lishan-
Gebirges im Kreis Lintong, Provinz Shasnxi, und ist die bekannte Thermalquelle in der Provinz Shaanxi. Im Jahre 748, dem 6. Jahr
der Regierungsperiode Tianbao der Tang-Dynastie, liess der
Kaiser Xuanzong einen Palast um das Gebirge herum bauen.
Der Palast hiess ,, Huaqingchi " und wurde später in ,, Huaqing-
Bad " umbennant. Jedes Jahr verbrachte der Tang-Kaiser
Xuanzong mit seiner kaiserlichen Konkubine Yang den Winterl.
Sie badeten sich öfters. Heute können in-und ausländische Touristen
in den Thermalquellen baden.

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Die Stadtmauer von Xi’an

Diese Stadtmauer ist bisher die umfangreichste und vollständigste erhaltene alte Stadtmauer Chinas. Sie ist eine alte
militärische Einrichtung fuer die Stadtverteidigung, die weltweit an der Spitze steht. Die vorhandene Mauer wurde in der
Ming-Dynasite gebaut. Sie hat eine rechteckige Form. Ihr Umfang beträgt 11,9 km. Sie ist 12 m hoch, ihre Mauerkrone ist
12bis 14 m breit, der Mauerfuß 15 bis 18 m breit. An der äußeren Mauerkrone gibt es 5894 Zinnen, die innere Mauer hat
keine Zinne. An den vorspringenden Teilen der mauer wurden 98 Wachstellen mit Zinnen und an den vier Mauerecken vier
Ecktürme gebaut. An jeder der vier Mauerseiten gibt es ein Haupttor, über dem ein Hauptturm, Wachtuerme mit
Schießscharten und Wachtürme zu beiden Seiten des Hauptturms gebaut wurden. Um die Stadtmauer herum ist der
Stadtgraben. Nach der Restaurierung kann man auf der Stadtmauer spazierengehen und am Stadtgraben angeln.

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Die Große Wildgangs-Pagode

Die Große Wildgangs-Pagode befindet sich im Ci'en-Tempel in der Stadt Xi'an. Der Bau der Pagode began im Jahre 652,
dem 3. Jahr der Regierungsperiode Yongwei des Tang-Kaisers Gaozong. Die Pagode ist 64,1 m hoch und siebenstöckig.
Die viereckige Kegelpagode aus den schwarzen Ziegelsteinen, deren Ausstattung einfach und deren Verhältnis massif ist,
ist ein Meisterbauwerk von altertuemlicher Einfachheit für die würdevolle buddhistische Architektur, die die nationalen
Eigenschaften und den Baustil derZeit prägt.

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Die Moschee

Die Moschee liegt in der Huajue-Gasse,westlich vom Trommelturm
in der Stadt Xi'an. Früher hieß sie Hhajue-Tempel und Dadong-
Tempel. Sie wurde im Jahre 742 während der Tang-Dynastie
erbaut, hat eine Fläche von 12 000 qm und eine Baufläche 4000 qm.
Sie ist bisher die größte und vollständig erhaltene Moschee in
China. Das Hauptbauwerk ist eine grosse Halle, die 7 Räume breit
und 9 Raeume lang ist. Diese Halle besteht aus einem vorderen
Gang, einer Anbetungshalle und einer hinteren Kammer. Ueber
1000 Islamiten koennen zusammen in dieser Halle am
islamischen Gebet teilnehmen. Das Bauwerk der Moschee
ist ein eigenartiges Baukomplex, dessen Architektur eine
Verschmelzung von dem Islam mit dem traditionellen Baustil der Han-Nationalitätaufweist.

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Das Museum der Geschichte der Provinz Shaanxi

Das Museum befindet sich an der westlichen Seite der Grossen Wildgans-Pagode, bedeckt eine Fläche von 70 000 qm,
Baufläche 56 000 qm. Das ist ein modernes Mu-seum auf staatsebene. Das Museum von altertümlicher Einfachheit ist
schoen geformt. Die Anordnung prägt den traditionellen Palast, z.B. liegt die Haupthalle auf der Zentralachse und die
Nebenhallen reihen sich dann symmetrisch zu beiden Seiten der Zentralachse an. Das Bauwerk ist durch den imposanten
Baustil aus der Tang-Dynstie und durch die Integration von der Klassischen und der modernen Architektur gekennzeichnet.
Das Museum ist seit Juni 1991 der Oeffntlichkeit zugänglich gemacht worden. Die Ausstellungsflaeche betraegt 11 000 qm.
Die Ausstellung läßt sich in drei Arten einteilen: eine fundamentale Ausstellung, eine Fachausstellung und eine provisorische Ausstellung. Hier werden über 3000 seltene und wertvolle historische Kulturgegenstände aus verschiedenen Dynastien
gezeigt, die einen hohen Forschungswert für Geschichte, Wissenschaft und Kunst haben.

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Der Glockenturm

Der Glockenturm liegt im Zentrum der Innenstadt Xi'an. Er wurde im Jahre 1384, dem 17. Jahrhundert der Regierungs
periode Hongwu der Ming-Dynastie, gebaut und bedeckt eine Fläche von 11 260 qm. Der Turm ist 36 m hoch und
hat eine quadratische Sohle, jede Seite ist 35,5 m lang. Der Glockenturm wurde im Stil des Doppolwalmdach mit
dreifacher Fegentraufe gebaut, die mit dunkelgruenglasierten Ziegeln geschmueckt wurde. Im Altertumhing im
Glockenturm eine grosse Glocke. In der Morgenfruehe schlug man sie, um die Zeit anzusagen, daher die Bezeichnung.

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Der Stelenwald

Der Stelenwald liegt im Museum der Provinz Shaanxi in der Stadt Xi'an. Er entstand im Jahre 1090, dem 5. Jahr der
Regierungsperiode Yuanyou der Nördlichen Song-Dynstie um die Dreizehn buddhistischen Schriften der Tang-
Dynastie aufzubewahren, wurde der Stelenwald errichtet.Zur Zeit gibt es 6 Ausstellungshallen, 7 Wandelgalerien und
1 Gedenksteingalerie. Das Mu-seum hat eine Fläche von 2880 qm. Insgesamt sind hier 2300 verschiedenartige Stelen
aus der Han-, Wei-, Jin-, Sui-, Tang-, Song-, Yuan-, Ming- und Qing-Dynastie gesammelt, über 1000 Steintafeln ausgestellt.
Der Stelenwald ist die größte Schatzkammer der chinesischen Kalligraphie. Das bekannte ,, Kaicheng Steinbuch " der
Tang-Dynastie besteht aus 114 Steinbretten, auf denen 650 000 Schriftzeichen beidseitig eingraviert wurden. Das Buch
ist heute das einzige und vollstaendig erhaltene Steinbuch mit Klassischen Werken und auch das einzige größte und
schwerste Buch Chinas.

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