Über China
Chinesische Hochzeitsbräuche
Seit jeher gehören Hochzeiten für Chinesen zu den drei größten Glücksfällen im Leben (die anderen zwei sind das
Bestehen der Kejuprüfung bestanden und Kinder zu haben. Sie wurden früher und werden heute gründlich gefeiert
und sind von interessanten Sitten und Gebräuchen umgeben.
Zu Feudalzeiten war es nicht erlaubt, dass junge Männer und Mädchen vor der Hochzeit zusammentrafen. Also hing eine
Ehe von der Wahl der Eltern und den Künsten der Vermittler ab. Wenn beide Elternpaare nach Begutachtung der jeweils
anderen Familienumstände der Hochzeit zustimmten, wurden Verlobungsgeschenke ausgetauscht, und man verpflichtete
sich zur Heirat. Dann wurde ein glückverheißender Tag für die Trauungszeremonie ausgewählt.
Die Hochzeitszeremonie sollte der Höhepunkt der Feierlichkeiten sein. Die Braut saß erhöht und wurde von allen
Anwesenden mehr oder wenige heimlich beobachtet: wie es ihr wohl nach dem aufregenden Tag sie in der neuen Familie
ergehen würde? Das junge Paar musste vor den Eltern des Bräutigams knien und sich höflich für ihr Glück, für die Ernährung
durch die Eltern und für die Hochzeit bedanken. Während der Hochzeitsfeier müssen sich Gäste und Freunde hinterlistige
Spiele für das junge Paar ausdenken und mit ihnen zusammen spielen. Die Verlegenheit des Hochzeitspaares löst dann
freundliches und belustigtes Lachen aus..
Obwohl heute die Hochzeitsbräuche viel einfacher geworden sind oder gar nach westlicher Sitte geheiratet wird, gibt es
doch noch einiges, das beibehalten wird, z.B. gibt das junge Paar Kindern ein paar Geldmünzen im roten Kuvert, sowie
Süßigkeiten mit Erdnüssen und Melonensamen, und die Braut muss am dritten Tag der Hochzeit mit dem Bräutigam
ihre Eltern besuchen, usw. |